Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg

Die Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg (KTBW) ist der zentrale Ansprechpartner für alle Belange der Telemedizin bzw. Digitalen Medizin im Land. Sie hat die Aufgabe, die verschiedenen Interessen und Expertisen im Bereich der Digitalen Medizin in Baden-Württemberg zu vernetzen. Um diese Vernetzungsfunktion effizient zu erfüllen, wurde die KTBW 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver G. Opitz in die Strukturen des Heinrich-Lanz-Zentrums für Digitale Gesundheit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg integriert. Sie fungiert nun als Vernetzungsplattform und Katalysator für digitalmedizinische Projekte und innovative Versorgungsansätze in und aus Baden-Württemberg, um solche Ansätze strukturiert in die Versorgung zu überführen und gleichzeitig wissenschaftlich zu evaluieren.

Aktuelles

  • Fachbeitrag - 18.03.2019

    Die ePA, die elektronisch Patientenakte, ist in aller Munde. Nach am 14. März 2019 beschlossenen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten ab dem 1. Januar 2021 eine solche ePA zu Verfügung stellen. Doch was versteht man unter der ePA und was unterscheidet sie von den bereits jetzt von verschiedenen Anbietern in Verkehr gebrachten elektronischen Gesundheitsakten?

  • Pressemitteilung - 13.03.2019

    Erstmalig können Patienten mit einer App anonym Auffälligkeiten im Intimbereich durch einen Facharzt überprüfen lassen. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg genehmigte den Antrag für die erste Smartphone-Applikation speziell für Geschlechtskrankheiten. Entwickelt wurde das digitale Angebot von Mitarbeitern der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Universitäts-Hautklinik in Essen.

  • Pressemitteilung - 07.03.2019

    Auf Antrag des GKV-Spitzenverbandes hat der Gemeinsamen Bundessauschuss (G-BA) heute das Beratungsverfahren für ein neues telemedizinisches Behandlungsprogramm für Patienten mit einer schweren Herzschwäche eingeleitet. Eine solche Nutzenbewertung ist notwendig, um dieses neue Verfahren künftig als ambulante GKV-Leistung anbieten zu können. Der Antrag ist Teil einer Gesamtstrategie des GKV-Spitzenverbandes. In einem dazugehörigen Positionspapier zeigt der GKV-Spitzenverband auf, wie digitale und telemedizinische Angebote künftig in die Versorgung einbezogen werden sollten.

Voraussetzung für die auf die Heterogenität der Patienten zugeschnittene personalisierte Therapie ist die Diagnostizierung geeigneter Biomarker; am wichtigsten sind dabei Gentests und Genomsequenzierungen. Die größten Erfolge verzeichnet die personalisierte Medizin bisher in der Onkologie. Doch wächst ihre Bedeutung auch für die Behandlung anderer Krankheiten.

In der Datenbank sind die Profile der baden-württembergischen Unternehmen aus dem Bereich Healthcare-IT und Telemedizin hinterlegt. Beinhaltet sind Unternehmen, die in Baden-Württemberg forschen, entwickeln und/oder produzieren.

Digitale Gesundheit ist ein zentrales Thema für das Land Baden-Württemberg. Um das Thema im Land voranzubringen, werden die BIOPRO Baden-Württemberg und die Koordinierungsstelle für Telemedizin in Baden-Württemberg (KTBW) durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Im Rahmen dieser Umfrage wollen wir Sie als wichtigen Stakeholder der digitalen Gesundheit um eine Rückmeldung zu den folgenden Fragen bitten. Die Daten aus dem Fragebogen liegen bei der BIOPRO und bei der KTBW vor und werden kumulativ ausgewertet.

Aktuelle Veranstaltungen

Seiten-Adresse: https://www.telemedbw.de/de/