Projekte aus Baden-Württemberg

Diese Internetseite bietet einen ersten Überblick über telemedizinische Projekte in Baden-Württemberg. Laufende als auch abgeschlossene Projekte werden anhand einer Liste dargestellt, die fortwährend ergänzt wird. Für die inhaltliche Beschreibung der einzelnen Projekte ist ausschließlich die jeweilige Projektleitung verantwortlich. Sollten Sie Fragen oder Kenntnis von anderen telemedizinischen Projekten haben, die hier noch nicht gelistet werden, dann kontaktieren Sie uns bitte über folgende E-Mail-Adresse: datenbank(at)telemedbw.de

Glossar

  • Radiologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Anwendung von Strahlen (z.B. Röntgenstrahlen, Gammastrahlung, Elektronen) zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken befasst.
  • Die Dermatologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Hauterkrankungen sowie mit gut- und bösartigen Tumoren der Haut befasst.
  • Die Neurologie ist ein Teilgebiet der Medizin und befasst sich mit den Erkrankungen des Nervensystems.

Fachübergreifend

Inhalte des Projektes sind ein automatisierter, schneller, kontrollierter und technisch abgesicherter Austausch von Behandlungsdaten und der Aufbau einer einheitlichen, stabilen informationstechnologischen Infrastruktur und Vernetzung sowie die Umsetzung und die Nutzung eines Netzmedikamentenplanes und einer Terminkoordination.

In dem Projekt soll ein Portal implementiert werden, das einen sicheren Zugriff auf Briefe und Befunde, Online-Terminanfragen sowie einen Web-Upload für PDF- und JPG- sowie TIFF-Dateien ermöglicht.

„PatientDigital“ schafft die Voraussetzungen für eine bessere Kommunikation der Behandler untereinander und mit den Patienten. Mit der Patientenkarte.Online (Außenauftritt im Internet) wird die erforderliche Basis-Infrastruktur ermöglicht, damit ein Patient in digitaler Form Gesundheitsinformationen erhalten bzw. für Ärzte zur Verfügung stellen kann.

In unterschiedlichen Projekten (unter anderem im Raum Stuttgart) etablierte das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen ein Videokommunikationssystem, das kostengünstig, mit hochwertiger Ton- und Bildqualität und hoher Datensicherheit in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen, Rettungswagen und Reha-Kliniken im Einsatz ist.

Allgemeinmedizin

Dent@Prevent will die Zusammenarbeit zwischen dem ärztlichen Personal inner- und außerhalb der Zahnmedizin verbessern. Ziel ist es, dass Ärzte und Patienten gleichermaßen informiert sind und so gemeinsam entscheiden können, wie weiter behandelt wird.

arriba ist eine Software-gestützte Entscheidungs- und Beratungshilfe für Hausärzte und Patienten zur Förderung der gemeinsamen Entscheidungsfindung und der individuellen Risikoprognose.

In dem Projekt aktiviert ein Netzwerkbüro einen Paten, der Kontakt mit Hilfesuchenden aufnimmt. Der Pate dokumentiert den Hilfebedarf und macht Lösungsvorschläge.

Im Teilprojekt Telekonsultation Chronische Wunde des Projektes „Erhalt einer flächendeckenden medizinischen Versorgung im Ländlichen Raum – Modellprojekte des Ostalbkreises” wurden standardisierte Wundaufnahmen mit zusätzlichen Informationen zur Beschaffenheit der Wunde telemedizinisch an einen Wundexperten übermittelt, der nach Beurteilung der Wunde einen Therapievorschlag übermittelte.

Im Teilprojekt "Tele-EKG" des Projektes „Erhalt einer flächendeckenden medizinischen Versorgung im Ländlichen Raum – Modellprojekte des Ostalbkreises” wurden Patienten mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen einbezogen.

Altersmedizin

Im Rahmen des Projektes CoCare sollen die ärztliche Versorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Ärzten und Pflege durch verschiedene Maßnahmen und zusätzliche Leistungen optimiert und erweitert werden.

In dem Projekt soll Telemedizin in der selbstfinanzierten Startphase in der RKH (Regionale Kliniken Holding) über 3 Landkreise hinweg (Ludwigsburg, Enzkreis, Karlsruhe) und später überregional (weitere Krankenhäuser in Baden-Württemberg, wie z.B. das Diakonie-Klinikum Schwäbisch-Hall) implementiert werden.

Im Teilprojekt "Tele-Prüfung Sturzgefährdung" des Projektes „Erhalt einer fächendeckenden medizinischen Versorgung im Ländlichen Raum – Modellprojekte des Ostalbkreises” wurde die Sturzgefährdung von Probanden über 55 Jahren untersucht.

„Trittsicher durchs Leben” will Menschen aus ländlichen Regionen darin unterstützen, ihre Mobilität und Selbständigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

Dermatologie

Die Online-Videosprechstunde bietet für Wiederholungstermine eine Alternative zur normalen Sprechstunde an. Zum vereinbarten Online-Termin loggt sich der Patient über eine Webseite ein.

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Beim Tinnitus sind bestimmte Nervenzellen übermäßig aktiv. Die Tinnitracks-App filtert die individuelle Tinnitus-Frequenz aus der Lieblingsmusik heraus.

Intensivmedizin

In dem Projekt soll Telemedizin in der selbstfinanzierten Startphase in der RKH (Regionale Kliniken Holding) über 3 Landkreise hinweg (Ludwigsburg, Enzkreis, Karlsruhe) und später überregional (weitere Krankenhäuser in Baden-Württemberg, wie z.B. das Diakonie-Klinikum Schwäbisch-Hall) implementiert werden.

Kardiologie

Die AOK Baden-Württemberg und das Universitätsklinikum Heidelberg sind Vertragspartner des Vertrages zur Integrierten Versorgung „HeiTel“. Vertragsbestandteil ist die telemedizinische Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz zur Unterstützung einer optimalen Behandlung und Förderung der Compliance.

Im Teilprojekt "Tele-EKG" des Projektes „Erhalt einer flächendeckenden medizinischen Versorgung im Ländlichen Raum – Modellprojekte des Ostalbkreises” wurden Patienten mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen einbezogen.

Kinder- und Jugendmedizin

Bei diesem Projekt ist das Ziel, Telemedizin zur Unterstützung der Therapie von Heranwachsenden mit Zwangserkrankungen, vor allem in ländlichen Regionen mit weiten Wegen zu entsprechenden medizinischen Zentren, zu entwickeln.

In dem Projekt findet die Entwicklung eines webbasierten Kommunikations-Tools zur schnelleren, sicheren und zuverlässigen überregionalen medizinischen Betreuung von Patienten mit komplexen Erkrankungen statt.

Im Rahmen des Projektes „SMARTY - Forschungsprojekt über die Einführung einer Social Medical Application Platform für eine sichere Kommunikation zwischen Ärzten, Patienten und Angehörigen am Beispiel der Betreuung von Kindern mit Mukoviszidose, Tracheotomie oder außerklinischer Beatmung” sollen Ärzten, Patienten und Angehörigen eine sogenannte Social Medical Application Platform (SMAP) zur zeitnahen und aus Sicht des Datenschutzes sicheren Kommunikation zur Verfügung gestellt werden.

Kinder- und Jugendpsychiatrie

In dem Projekt werden von einer psychischen Krankheit Betroffene mithilfe computerbasierter Selbsthilfeinterventionen unterstützt.

Nephrologie

Zusatzangebot zur Regelnachsorge im ersten Jahr post transplant als Optimierung der individuellen Nachsorge bei Nierentransplantierten; durchgeführt mithilfe eines interdisziplinären Case-Management-Teams von Experten im Transplantationsbereich.

Neurologie

Die Klinik für Neurologie und Neurophysiologie des Universitätsklinikums Freiburg bietet als überregionale Stroke Unit Partnerkliniken einen neurologischen Telekonsildienst an.

Das SCHLAGANFALLKONSORTIUM RHEIN-NECKAR (FAST) integriert zentrale sowie regionale Strukturen, um für eine große Zahl Betroffener – insbesondere in Regionen außerhalb von großen Zentren – eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Das Projekt TeleGraPH greift den Schwachpunkt der aktuell nicht individualisierten Nachsorge auf. Das Konzept sieht vor, dass die hochtechnologisierte Therapie bei Gehirntumoren nicht in einer von der Sozialstruktur abhängigen, sondern in einer hochtechnologischen Nachsorge mit enger Anbindung an das Therapiezentrum mündet.

Osteologie

„Trittsicher durchs Leben” will Menschen aus ländlichen Regionen darin unterstützen, ihre Mobilität und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

Pflege

Im Rahmen des Projektes CoCare sollen die ärztliche Versorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Ärzten und Pflege durch verschiedene Maßnahmen und zusätzliche Leistungen optimiert und erweitert werden.

Im Teilprojekt Telekonsultation Chronische Wunde des Projektes „Erhalt einer flächendeckenden medizinischen Versorgung im Ländlichen Raum – Modellprojekte des Ostalbkreises” wurden standardisierte Wundaufnahmen mit zusätzlichen Informationen zur Beschaffenheit der Wunde telemedizinisch an einen Wundexperten übermittelt, der nach Beurteilung der Wunde einen Therapievorschlag übermittelte.

Pneumologie

Psychiatrie und Psychotherapie

Bei diesem Projekt ist das Ziel, Telemedizin zur Unterstützung der Therapie von Heranwachsenden mit Zwangserkrankungen, vor allem in ländlichen Regionen mit weiten Wegen zu entsprechenden medizinischen Zentren, zu entwickeln.

In dem Projekt aktiviert ein Netzwerkbüro einen Paten, der Kontakt mit Hilfesuchenden aufnimmt. Der Pate dokumentiert den Hilfebedarf und macht Lösungsvorschläge.

In dem Projekt werden von einer psychischen Krankheit Betroffene mithilfe computerbasierter Selbsthilfeinterventionen unterstützt.

Der Forschungsverbund untersucht die Implementierung einer Leitlinien-konformen Behandlung von jugendlichen und erwachsenen Flüchtlingen mit affektiven Störungen. Hierzu werden unterschiedlich gestufte Interventionen in einem Stepped and Collaborative Care Modell (SCCM) genutzt und mit einer Treatment-as-Usual(TAU)-Gruppe in ihrer Effektivität verglichen.

Radiologie

In dem Projekt soll das Teleradiologie- und Telemedizinportal TKmed® implementiert werden mit Web-Upload für Office-Dokumente, PDF sowie diverse Bildformate: JPG, TIFF und DICOM

In dem Projekt soll ein Teleradiologie-Portal etabliert werden. Geplant sind der Ausbau zum führenden System und die Ablösung bestehender Systeme wie Impax Connect und DEKOM PACS.

Das Projekt TeleGraPH greift den Schwachpunkt der aktuell nicht individualisierten Nachsorge auf. Das Konzept sieht vor, dass die hoch technologisierte Therapie bei Gehirntumoren nicht in einer von der Sozialstruktur abhängigen, sondern in einer hoch technologischen Nachsorge mit enger Anbindung an das Therapiezentrum mündet.

In Kooperation mit einer Radiologischen Praxis werden die klinikeigenen Röntgeneinrichtungen des Klinikums am Weissenhof in Form der Teleradiologie betrieben.

Sportmedizin

Zahnmedizin

Dent@Prevent will die Zusammenarbeit zwischen dem ärztlichen Personal inner- und außerhalb der Zahnmedizin verbessern. Ziel ist es, dass Ärzte und Patienten gleichermaßen informiert sind und so gemeinsam entscheiden können, wie weiter behandelt wird.

Seiten-Adresse: https://www.telemedbw.de/de/projekte/